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Krankheit

Arm wegen Krankheit? Das muss nicht sein!

Eine private Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit ist ein Muss, wenn sich Arbeitnehmer und Selbstständige vor Krankheitsarmut schützen wollen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt bei Berufsunfähigkeit eine Rente, die vor Hartz IV bewahren kann.

Die Hintergründe

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Laut einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung waren es allein 2013 knapp 180.000 Arbeitnehmer, die als neue Erwerbsunfähigkeitsrentner registriert wurden. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Psychische Störungen sind in fast der Hälfte aller Fälle die Ursache für Berufsunfähigkeit. Das Durchschnittsalter der Betroffenen ist mit 51 Jahren relativ jung. Immerhin ist eine lange Zeit zu überbrücken, ehe es Altersrente gibt.

Die gesetzliche Rente bei Erwerbsunfähigkeit reicht bei Weitem nicht aus, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Im Durchschnitt bekamen die neuen Frührentner des Jahres 2013 gerade 620 Euro.

Darüber hinaus ist es schwer, die gesetzliche Erwerbsminderungsrente überhaupt zu bekommen. Rente gibt es nur, wenn der Versicherte nicht einmal mehr drei Stunden täglich arbeiten kann. In welchem Job ist egal. Im Extremfall entsteht eine riesige Lücke zwischen Finanzbedarf für den Lebensunterhalt und Einkommen.

Der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung kann vor den finanziellen Folgen von Berufsunfähigkeit bewahren.

Tipps zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung

  • Je jünger der Versicherte bei Einstieg ist, desto niedriger ist die zu zahlende Prämie
  • Vor dem Abschluss verschiedene Angebote vergleichen • Mindestens 1.000 Euro pro Monat absichern
  • Laufzeit möglichst bis zum Eintritt in die Altersrente
  • Dynamische Beitragsanpassung vereinbaren
  • Vertrag nur mit Verweisungsverzicht unterschreiben

Die bei jedem Vertragsabschluss obligatorischen Gesundheitsfragen sind unbedingt wahrheitsgemäß zu beantworten. Wer hier schummelt, um am Ende weniger Beitrag zu zahlen, geht das Risiko ein, dass die Versicherung im Fall der Berufsunfähigkeit die Leistung verweigert. Dann fehlt nicht nur die vereinbarte Rente, das über die Jahre gezahlte Geld ist auch weg.

Wovon die Höhe des Beitrags abhängig ist

Die konkrete Beitragshöhe hängt von der Höhe der zu zahlenden Rente, vom zu versichernden Beruf, vom Alter des Versicherten bei Vertragsabschluss, dem Gesundheitszustand und der Vertragslaufzeit ab. Die Police ist für Menschen mit risikoreicheren Berufen teurer. Eventuell bestehende Vorerkrankungen bleiben entweder außen vor, oder lassen sich durch einen Prämienzuschlag mit versichern.

 

Bild: Roman_23203

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