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Sicherer Start in die Motorrad-Saison

Wenn die Vögel zwitschern, die Sonne immer öfter durch das Wolkengrau bricht und es in der Gashand zu kribbeln beginnt, wissen Motorrad-Begeisterte: Die Saison ist eröffnet.

Motorrad-Fahren ist Leidenschaft und Sport

Schon durch eine kleine Spritztour am Wochenende steigt der Blutdruck, der Körper wird warm und das Bikerherz pumpt. Denn Motorrad-Fahren ist Sport, dafür braucht man nicht am 24-Stunden-Rennen in Le Mans teilnehmen. Vor allem ist der Ofen aber leidenschaftliches Hobby. Und damit sich das nicht zum Alptraum entwickelt, gilt es, einiges zu beachten.

Unfall- und Verletzungsrisiko

„No risk, more fun!“ schreibt der ADAC und gibt ausführliche Sicherheits- sowie Praxistipps. Tatsächlich wird Motorradfahren von einer Reihe an Risiken begleitet. Die Unfallstatistik ist beachtlich und auch wenn selbstverständlich nicht jeder Motorradunfall in schwere Verletzungen oder tödliche Folgen mündet, Vorsicht und Sicherheitsprävention sind stets geboten.

Vermeidungsstrategien wider Unfälle

Das beginnt für Anfängerinnen und Anfänger schon bei der Wahl der richtigen Fahrschule. Im besten Falle hat man Freunde oder Bekannte, die man nach der Qualität der Ausbilder fragen kann. Ist dies nicht möglich, sollte man sich in jedem Fall vorab im Internet schlau machen. Ein wichtiges Kriterium sollte auch sein, ob die Ausbilder selbst begleitend fahren. Ein Lehrer, der im Auto folgt, hat womöglich selbst lange nicht im Sattel gesessen.
Beim Kauf eines neuen Motorrades ist zu aller erst nicht die Lackierung oder Zylinderzahl entscheidend; die wichtigsten Kriterien sollten sein, dass die Füße den Boden berühren und die Enden des Lenkers auch bei vollem Lenkeinschlag problemlos erreichbar sind. Zudem muss man bequem rangieren und aufbocken können. Ist dies nicht gewährleistet, gefährdet man sich selbst, Beifahrer und andere Verkehrsteilnehmende. Erfahrene Bikerinnen und Biker können ihre Fähigkeiten in speziellen Brems- und Sicherheitstrainings verbessern. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen – das schafft zudem Selbstvertrauen im Fall der Fälle

Auto und Motorrad – ungleiche Gegner

Autofahrer sind weiterhin die Hauptbeteiligten in schweren Motorradunfällen. Bei allen Appellen für einen defensiven Fahrstil, müssen sich Motorradfahrer weiterhin im Klaren sein, das Bike zieht immer den Kürzeren. Man sollte daher stets bremsbereit sein, niemals von der Aufmerksamkeit anderer Verkehrsteilnehmer ausgehen und im Zweifelsfall durch hupen oder eine Ausweichbewegung auf sich aufmerksam machen, rät der ADAC.

Wartung und Ausrüstung

Schlussendlich gehören zum sicheren, verantwortungsbewussten Fahren natürlich die regelmäßige Wartung der Maschine sowie qualitativ hochwertige Schutzkleidung. Also Helm aufsetzen, Stiefel, Gurt, Protektoren und Handschuhe anziehen, Bremsen kurz antesten und los geht’s!

Hätten Sie’s gewusst?

Gegen Unfälle sind wir alle leider machtlos, egal wie viel Vorsicht wir walten lassen. Gegen leichtere und schwerere Langzeitfolgen, kann man sich zumindest finanziell durch eine spezielle Versicherung, die „Dread Disease“-Police absichern. Die greift bereits nach einer Diagnose durch den Facharzt. Ob Verbrennungen, Hörverlust oder Querschnittslähmung, eine Sofortzahlung von 150.000,00 Euro ist schon ab 69,95 Euro Monatsprämie garantiert. Das macht die Police vor allem für Unternehmerinnen und Unternehmer zu einer zuverlässigen Alternative zur BU.

 

Bild: © Andrey Armyagov

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